Myofasziale Schmerztherapie / Triggerpunkt-Therapie

Unsere menschliche Muskulatur ist das größte Einzelorgan – es weist den höchsten Energieumsatz auf! Etwa 650 Muskeln stützen und bewegen uns. Der Anteil der Muskulatur am Körpergewicht beträgt ca. 40%.

Die Therapieform geht auf Untersuchungen der amerikanischen Ärzte Dr. Janet Travell und Prof. David Simons (beide 20 Jahrhundert) zurück. In der Muskulatur gelegene Triggerpunkte sind wahrscheinlich für einen großen Teil der Schmerzen und Einschränkungen unseres Bewegungsapparats verantwortlich – es handelt sich um „übererregbare Stellen in einem verspannten Muskelbündel oder in der Hülle / Faszie des Muskels“, verbunden mit Scherzhaftigkeit und einem typischen Ausstrahlungsmuster dieser Schmerzen.

Auswirkungen von solchen Triggerpunkten können Schmerzen, Krafteinschränkungen, Koordinationsstörungen, Muskelschwäche, verminderte Dehnfähigkeit (Beweglichkeitseinschränkungen) sowie ggf. sogar vegetative Symptome (Schwitzen, Schwindel etc.) sein.

Mit der wirksamen Behandlung solcher Triggerpunkte können eine Vielzahl auftretender Symptome im Bewegungsapparat gut beeinflusst werden.

Die Therapie umfasst:

  • Diagnostik der Beschwerden (ausser einer Anamnese werden hier vor allem Kraft- und Beweglichkeitstests für einzelne Muskeln durchgeführt, um Einschränkungen zu erkennen).
  • Das gezielte Lösen erkannter Triggerpunkte durch Kompression (Druck), Ausstreichen, manuelle Arbeit quer zur Muskelfaser, Wärme…
  • ggf. integrativ Methoden / Mittel der „Anthroposophischen Medizin“ (Arzneimittel z.B als Injektion, Öle zur Unterstützung der manuellen Techniken)