Hypnotherapie

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Hypnose steht als Begriff sowohl für einen Zustand veränderten Bewußtseins als auch für eine Methode, ein Verfahren in der Therapie.

Das Wissen um „Trance“ als einen veränderten Bewußtseinszustand bzw. Hypnose ist schon alt – bereits alte Hochkulturen (Ägypten, Griechenland) benutzten Trancen – sie waren damals Priestern vorbehalten. Eine Trance ist ein angenehmer Zustand körperlicher tiefer Entspannung, die Aufmerksamkeit ist dabei nach innen gerichtet.

In neueren Zeiten wurde Hypnose als „natürliches Phänomen“ erkannt. Erst später (im 19. Jahrhundert) wurde allerdings angenommen, dass der hypnotische Zustand durch den Menschen selbst hervorgerufen werden kann. Der hypnotische Zustand wurde zunächst als „schlafähnlich“ gedeutet, daher auch der Name Hypnose nach dem griechischen Gott des Schlafes, Hypnos.

Heute definiert man Hypnotherapie in etwa wie folgt:

Es handelt sich um die Einleitung eines speziellen Bewußtseinszustandes (Trance) mit der systematischen Nutzung damit zusammenhängender mentaler und physiologischer Prozesse zu therapeutischen Zwecken.

Hypnotische Trance wird von Patienten in aller Regel als körperlich tief entpannender, aber geistig aktiver / wacher Zustand erlebt, in dem Lernen und Neuorientierung möglich sind. In diesem Zustand ist hauptsächlich die rechte Gehirhälfte aktiv – der Patient spricht stark auf Bilder an. Daher arbeitet man in der Hypnotherapie gern mit Bildern, Metaphern, Geschichten.

Hypnose wird verbunden mit:

 

  • entspannend, tief erholsam
  • entängstigend
  • einem wachen, aktiven, geistig aufmerksamen Zustand
  • einem natürlichen Phänomen
  • einem veränderten Bewußtseinszustand, der jedoch NICHT mit Schlaf gleichzusetzen ist
  • einem Verfahren, das die Suggestibilität (Beeinflussbarkeit) erhöht, ohne dabei das kritische Denkvermögen und die Werte des Patienten/Klienten zu beeinträchtigen